Lieber Herr … (Journalist)

 

Sie erinnern sich, dass wir schon zwei Mal versucht haben, zu diesem Fall zusammen zu kommen. Neben dem Material, aus dem eine groteske Tragödie gestaltet werden könnte, kommen aktuell kafkaeske behördliche Aktionen hinzu.
Neu sollen der Entführerin für 5 Jahre die Kinderzulagen für 3 Kinder nachbezahlt werden, dies für einen Zeitraum, den sie und die Kinder gar nicht in der Schweiz verbracht haben.
Müssten dann nicht alle Auslandschweizer-Kinder Kinderzulagen erhalten?
Sollten die Kinderzulagen rückwirkend ausgerichtet werden, wird das Anlass sein, auch die nicht bezahlten Alimentenforderungen während des Entführungszeitraums (niemand wusste, wohin zahlen) vom Vater nachzufordern?
Keiner kommt auf die Idee, den von ihr erzielten Verdienst während der Entführung als Beitrag an die Familienkosten gegenzurechnen.
Die Kinder reden bereits heute davon, nach Erhalt beider Gelder, zum neuen Partner der Mutter, nach Deutschland umzuziehen.
Über das Besuchsrecht des Vaters redet niemand.
Das Strafverfahren wird seit mehr als einem Jahr verschleppt. Wenn die Finanzierung der Entführerin gesichert ist, kann es dann getrost eingestellt werden.
Nochmals: Hätte ein Vater dasselbe gemacht, sässe er seit mehr als einem Jahr in Untersuchungshaft oder es wäre längst ein Strafurteil gesprochen worden. Eine Frau wird für eine kriminelle Tat fürstlich belohnt. Die Gleichberechtigung der Geschlechter lässt grüssen.
… und … und …und.
Alle gucken weg, keiner schaut hin. Die Kinder lernen, wie mit Betrug Einkommen generiert werden kann. Das Helfersyndrom generiert geschädigte Kinder…”